Dittmer Funk Datenfunk im Zeitschlitzverfahren

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

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Bei unseren Besuchen von Stadtwerken, Versorgungsbetrieben, Gemeinden, Kläranlagen und sonstigen Firmen, hören wir immer wieder Beschwerden über die hohen Kosten für 2-Draht-Kupferadern.

Diese Kosten können durch hohe monatliche Mieten oder, bei eigenen Kabeln, durch hohe Instandhaltungskosten verursacht werden. Immer wieder wird  berichtet, dass die Kabelkapazität nicht ausreicht, die Qualität durch Muffen oder altes Kabel schlecht ist oder aber an entfernten Standorten gar kein Kabel liegt. Bei diesen entfernten Standorten lohnt es sich aus wirtschaftlicher Sicht selten, nachträglich Kabel einziehen zu lassen.

 

 

Die Firma Dittmer Mobilkommunikation GmbH hat aus diesen Gründen ein Funksystem am Markt, dass die oben beschriebenen Probleme löst. Mit Hilfe von Funktechnik werden Schaltzustände von Kontakten, Relais etc.  zur Zentrale übermittelt und können dort 1 zu 1 abgegriffen werden, auch das Schalten umgekehrt ist möglich.

 

Stadtwerke, Versorgungsbetriebe, Gemeinden, etc. müssen mit ihrer abgesetzten Versorgungstechnik kommunizieren. Dies wird einerseits durch den Gesetzgeber vorgeschrieben, andererseits besteht  eigenes Interesse, Betriebszustände und Störungen zu überwachen.

Als Übertragungsmedium können Betriebsfunk, GSM und Kupferkabel verwendet werden.

GSM und Kupferkabel haben aber folgende entscheidende Nachteile.

Nachteile GSM :      hohe monatliche Kosten, Abhängigkeit von einem Netzbetreiber, nicht überall und ständig verfügbar, Abhängigkeit von teurer Technik und Personal für die Einrichtung und Wartung.

Beispiel:                            

laut Netzbetreiber hat man eine jährliche Verfügbarkeit von 98.5 Prozent, das sind 132 Stunden Ausfall im Jahr. Des Weiteren wird GSM häufig nur in Verbindung mit teurer SPS-Technik verbaut, was in mehrfacher Hinsicht sehr hohe Kosten verursacht. Einerseits selbstverständlich bei der Erstinstallation, andererseits aber auch in der Wartung und den Service, da diese Technik nur durch geschultes Fachpersonal des Errichters gewartet werden kann. Außerdem können die  Aussagen über den Störungsgrund nicht überprüft werden.

Nachteile Kupferkabel:

hohe monatliche Kosten, oftmals schlechte Leitungsqualität, Abhängigkeit von einem Netzbetreiber, hohe Instandhaltungskosten bei eigenen Leitungen, nur begrenzte Kapazität, nachträgliche Versorgung nicht möglich.

Beispiel:                        

Die Kabel sind durch lange Leitungslängen, Muffen etc. nur bedingt für Kontaktübertragung etc. einsetzbar. Häufiger Ausfall und Störungen sind die Folge. Neuinstallation über mehrere Kilometer ist meistens unmöglich. 

Auch Betriebsfunk hat selbstverständlich Nachteile.

Nachteile Betriebsfunk:  

Durch die Topologie und die              

Regulierungsbehörde gibt es 

Einschränkungen in der Reichweite.

Diese ist auf maximal 70 Kilometer begrenzt.

Aber viel wichtiger als die Nachteile aufzuzählen ist es natürlich auf 

die Vorteile hinzuweisen.

Vorteile von Betriebsfunk:

Es entstehen keine monatlichen Kosten für öffentliche

Versorgungsbetriebe. ( bis auf Strom ).

Es handelt sich um ein eigenständiges System.

( Ausfallsicher auch bei Stromausfall ).

Das System überwacht sich selbstständig.

Keine Abhängigkeit von Funkversorgung (GSM).

Kein Ausfall durch schlechte Qualität wie bei Standleitungen,

oder Erdarbeiten etc.

10-mal pro Minute werden die Daten aktualisiert, 

(ständige aktuelle Daten).

Keine Probleme mit Protokollen, Signalen, etc.

Leicht zu überprüfen, da es sich um mechanische Kontakte oder

analoge Messwerte handelt.

Vor Ort wird keine SPS-Logik etc zur Übertragung benötigt. Die

mechanischen Kontakte werden vor 

Ort abgegriffen über Funk übertragen und stehen in der Zentralkläranlage wieder als mechanische Kontakte zur Verfügung, und können somit wie Kontakte in der Zentralkläranlage auf die Leitstellenlogik aufgelegt werden.

Das System ist erweiterbar.

Über zusätzliche Technik ist eine Totmannschaltung zur

Arbeitssicherheit realisierbar.

Bitte beachten Sie:

Gerade in Katastrophenfällen ( Hochwasser ), etc. ist ein

eigenständiges und nicht voneinander abhängiges System

unverzichtbar.

Anwendungsbeispiele:

Die Kläranlage einer Stadt hat im Jahr 2003 von der Firma Dittmer ein Datenübertragungssystem mit Betriebsfunk im Zeitschlitzverfahren bekommen. Das Grundsystem bestand aus einer Zentrale in der Kläranlage und 12 Stationen in den jeweiligen Ortsteilen. Da die Kläranlage mit dem System sehr zufrieden ist, wurden im Jahr 2007 nach 2 Stationen nachgerüstet. Die Firma Dittmer hat die Systeme montiert und funktionsbereit übergeben. Der Elektro-Meister hat an den jeweiligen Standorten die Kontakte und Messwerte selbst aufgelegt, was der Kläranlage weitere Kosten einsparte. Des Weiteren hat der Elektro-Meister die Kontakte und Messwerte in der Kläranlage wieder abgegriffen und dort auf einen vorhandenen Ringkernspeicher gelegt. Dieser ist wiederum mit einem PC verbunden, so dass Langzeiterfassungen möglich sind.

Für die Kontaktdaten des Elektro-Meisters sprechen Sie uns bitte an.

Funktionsweise des Systems:

Das Funksystem besteht aus einer Sende- und einer Empfangsstation.

Das System übertragt Schaltzustände und analoge Messwerte (4-20 mA) sowie Zähler.

So wie die Daten aufgelegt sind, werden Sie übertragen und in der Empfangsstation wiedergegeben.

Beispiel: Der Kunde hat eine Unterstation im Ort X. In der Station wird zum Beispiel die Wassermenge gemessen. Diese Sensoren geben ein Messwert von 4-20 mA aus. Zusätzlich sind in der Station Pumpen. Diese werden über ein Leistungsschütz gesteuert. Außerdem ist eine zentrale Störmeldung vorhanden. Als letztes wird die Tür noch überwacht.

Funktionsweise: Das 4-20 mA Signal wird auf die Funkbausteine aufgelegt. Die Schütze haben einen potentialfreien Kontakt, dieser wird auch auf die Funkbausteine aufgelegt. Die Sammelmeldung ist über ein Relais geschaltet, auch der potentialfreie Kontakt wird aufgelegt. Die Tür wird über ein Magnet-Kontakt überwacht, auch dieser potentialfreie Kontakt wird aufgelegt. Das Funksystem überträgt alle Daten einmal in der Minute an die Empfangsstation. Dort können alle Kontakte und die Messwerte wieder abgegriffen werden. Für den Betreiber ist es so, als wären alle Schutze, Sensoren, Kontakte, Zähler, Relais etc. vor Ort mechanisch vorhanden. 

Die Vorteile sind folgende:  alle Informationen sind vor Ort

Alle Informationen sind ohne zusätzliche Hard- und Software erkennbar, anhand der LED in den 19 Zoll-Einschüben.

SPS-Systeme wenn gewünscht werden nur einmal Zentral benötigt.

Wählgeräte etc, werden nur einmal benötigt.

Das System ist leicht zu überprüfen.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit Kontakte auch in umgekehrter Richtung zu übertragen.

Die Sendestation wird dann zur Empfangsstation und umgekehrt. Keine zusätzlichen Funkgeräte und Antennen werden benötigt. Nur zusätzliche Funkbausteine werden benötigt. Auch ein späteres Nachrüsten ist jederzeit möglich.

Im obigen Beispiel kann eine Pumpe manuell von der Zentrale aus gestartet werden, oder aber eine arbeitende Pumpe kann manuell abgeschaltet werden. Dies erspart teure Arbeitszeit und erhöht die Reaktionszeit um größere wirtschaftliche Schäden zu verhindern.

Stand 01/2013

Das Team der Dittmer Mobilkommunikation GmbH bedankt sich bei Ihnen, dass Sie den Beitrag gelesen haben.